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Bautrocknung - Trocknungsverfahren:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Bautrocknung. Hier haben wir einige davon ausgewählt, um Ihnen diese näher zu erläutern. Selbstverständlich beraten wir Sie gern persönlich und umfassend bei jedem Problem rund um dieses Thema.

Kondenstrocknung durch Luftentfeuchtung

Das einfachste der Systeme. Egal welche Außentemperatur gerade herrscht, mit einer professionellen Kondenstrocknung ist es jederzeit möglich, die gewünschte Luftfeuchtigkeit herzustellen. Bei der Kondenstrocknung wird Luft angesaugt und abgekühlt, wodurch die Luftfeuchtigkeit deutlich gesenkt wird. Neue Gebäude können so schneller bezogen werden und es kann sehr kostensparend sein, wenn die Feuchtigkeit vor dem Einzug nicht mit normaler eigener Heizungsluft entfernt werden muss. Der Raumluft wird bei diesem System also Feuchtigkeit entzogen während auf der anderen Seite auch gleichzeitig trockene warme Luft in den Raum ausgegeben wird. Bestimmte Gebäude- oder Raumgegebenheiten müssen stets bei m Einsatz berücksichtigt werden. Hohlräume oder verborgenes Dämmmaterial welches feucht ist, muss natürlich vorab getrocknet werden bzw. deren Feuchtigkeitsursache zuerst beseitigt werden. Um die Effektivität zu steigern können zusätzlich noch leistungsstarke Gebläse mitgenutzt werden um den Prozess zu beschleunigen.

Adsorptionstrocknung

Eine weitere Möglichkeit ist der Adsorptionstrockner, der die Feuchte mittels eines Trockenstoffes bindet. Ventilatoren und Gebläse sorgen für eine hohe Luftzirkulation und damit eine beschleunigte Trocknung. Im Winter wird die Bautrocknung meist durch zusätzliche Heizgeräte durchgeführt. Die Raumtemperatur wird deutlich erhöht und fördert so die Trocknung.

Infrarot- und Mikrowellentrocknung

Die Möglichkeiten des Infrarottrocknens oder der Mikrowellentrocknung sind von der Effizienz her bei der Trocknung von Wänden kaum zu überbieten. Wenn es sehr starke Wände (sehr dick), oder ein sehr feuchtes Baumaterial ist, wird die Mikrowellenbestrahlung bevorzugt eingesetzt. Bei Wandstärken bis zu 40 cm sind beide Möglichkeiten einsetzbar. Der Aufbau- und Überwachungsaufwand ist bei der Infrarotlösung sehr viel geringer. Beide Verfahren sind schnell. Die Geschwindigkeit des Mikrowellentrocknens ist aber höher. Als Zubehör für das Mikrowellenverfahren werden meist auch Schienen, Gestelle oder Wandfahrwagen mit eingesetzt. Der Nachteil der Mikrowellenmethode ist, dass bestimmte Bereiche abgeschirmt werden müssen und ständige Strahlungsmessungen gemacht werden. Was im Endeffekt eingesetzt werden sollte, hängt vom genauen Einsatzzweck ab. Wir beraten Sie gern. Beide Techniken haben zudem etwas gemeinsam: Beide Verfahren bringen, durch unterschiedliche Arten, Moleküle zum Schwingen. Dies sorgt dafür, dass sich das Material erwärmt und dadurch ein zügiger Feuchtigkeitsabtransport in die Wege geleitet wird.

Trocknung von Spezialstellen

Wenn einmal ein Wasserschaden da ist oder war, ist das Gesamtausmaß der Zerstörung oft nicht auf den ersten Blick zu sehen. Später wird dann Feuchtigkeit entdeckt. An Hohlräumen, im Dämmmaterial oder sonstigen Materialien die nicht so leicht zugänglich sind. Auch in solchen Fällen muss individuell entschieden werden, welches Verfahren eingesetzt wird. Es ist auch möglich, mehrere Verfahren parallel einzusetzen.


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